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Eine ganz besondere LED-Laterne lässt den ehemaligen Eisenbahntunnel von Vigan im Glanz alter Zeiten erstrahlen

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Anlässlich seines 40jährigen Bestehens blickt das Unternehmen L.E.C. noch einmal zurück auf seinen Beitrag zur Geschichte der Beleuchtung mit Pierre Nègre: Im von LED-Eisenbahnlaternen beleuchteten Tunnel von Vigan werden Erinnerungen an alte Zeiten wach (2011), als hier noch Züge fuhren.

„Wir dachten, dass es doch möglich sein müsse, mehr zu erzielen als bloße technische Sicherheitsbeleuchtung; dass es eine Geschichte zu erzählen galt…“

Pierre Nègre - Lichtdesigner

 

Der Lichtdesigner Pierre Nègre kommt ursprünglich aus der darstellenden Kunst. Die Ausschreibung zur Beleuchtung des verkehrsfreien Tunnels von Vigan für Fußgänger und Radfahrer animierte ihn dazu, die Geschichte des ehemaligen Eisenbahntunnels mit seiner Inszenierung aus Licht zu erzählen.

Im Interview berichtet er, wie er auf die Idee kam, die alten Laternen der Eisenbahner mit LED neu zu erfinden, um die einzelnen Tunnelabschnitte regelrecht in Szene zu setzen.

Pierre Nègre berichtet über die Zusammenarbeit mit LEC

Ich wollte einen Beleuchtungseffekt erzielen, der die architektonische Bedeutung des Tunnels von Vigan zur Geltung bringt und gleichzeitig den Radfahrern und Fußgängern das Durchqueren des Tunnels am Tage erleichtert.

Außerdem musste die Strecke zwecks Markierung und aus Sicherheitsgründen an der Tunneldecke gekennzeichnet werden, wobei die Kurven des Tunnels besonders betont wurden.

Die Herausforderung bestand aber auch darin, die steinerne Gewölbedecke zu beleben, um die Monotonie beim Durchqueren des Tunnels zu durchbrechen, wobei wir den Rhythmus der beidseitigen Sicherheitsnischen in der Tunnelwand aufgriffen.

 

 
Der Tunnel von Vigan: Beleuchtung eines in Rad- und Fußweg konvertierten Eisenbahntunnels

Beleuchten, Markieren und Beleben aus einem Guss mit einer LED-Eisenbahnlaterne

Ich habe mich von den Laternen inspirieren lassen, die die Eisenbahner im letzten Jahrhundert entlang der Strecken verwendeten. Die so entstandene Eisenbahnlaterne aus LED verweist symbolisch auf die Geschichte des Tunnels.

Meine ganz persönliche Note als Gestalter habe ich dann noch mit einem besonderen Design am Boden hinzugefügt: schmale weiße Leisten simulieren die ehemaligen Gleise und rhythmisieren den Streckenverlauf; sie reflektieren  das Licht, das von den Laternen ausgeht.

2011 war die LED-Technik in der Beleuchtungsbranche noch recht neu, und wir haben die ersten LEC-Leuchten eingesetzt. Wir haben es geschafft, ein ganz besonderes Produkt zu kreieren, und jede Laterne ist in ihrer spezifischen Farbzusammensetzung komplett einzigartig.
 

Kreativ und energiesparend

Das Resultat ist eine vielfältige LED-Laterne, die auch noch besonders energiesparend ist. Uns war wichtig, dass sie sich nur dann einschaltet, wenn jemand den Tunnel durchquert. Wir sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben ein Licht aus dem Tunnelinneren erzeugt, das zum Betreten des Tunnels einlädt wann immer jemand davorsteht.

Die Laterne dient sowohl der Beleuchtung des Geh- und Fahrweges für die Nutzer, der Markierung der Strecke, als auch der Inszenierung, indem sie durch ein gekonntes Farbspiel die Tunneldurchquerung zum Erlebnis macht.

Aufgrund seiner ansprechenden Optik und angenehmer Beleuchtung fand das Projekt bei den Fußgängern und Radfahrern besonders großen Anklang. Das Licht ist unaufdringlich und entwickelt sich von der Tunnelmitte nach außen.

⇒ Wussten Sie das? 
LEC setzt seit 1977 erfolgreich auf LED-Beleuchtungssysteme, so dass hohe Anforderungen im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Instandhaltung und Ästhetik erfüllt werden können. Erleben Sie mit uns einen Rückblick auf 40 Jahre LED und den Beitrag, den das System zur Beleuchtung geleistet hat.