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Die Jardins de la Fontaine von Nîmes : Aus der Sicht des Lichtplaners

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Geboren aus dem Wunsch der Abgeordneten von Nîmes, „den Jardins de la Fontaine bei Anbruch der Nacht eine neue Lesart zu vermitteln“, ist diese Lichtinszenierung von den Elementen Wasser und Wind inspiriert.

Thierry Walger gesteht:
„Die Anlage der Gärten steht zwar konsequent unter dem Thema ‚Wasser‘ aber nichtsdestotrotz ist Nîmes auch eine ‚windige‘ Stadt und so haben wir das Licht an diesen beiden Themen ausgerichtet.

Wir haben den Wind, das heilige Wasser, alte Kulte, den Wald und sogar die ewigen Einwohner der Gärten angesprochen.
« Die Nacht und der Wind spielen mit dem Licht der Gärten und das heilige Wasser ergießt sich in die Kanäle… »

Diese Lichtinszenierung in beruhigendem Warm- und Mittelweiß wechselnder Intensität gehalten, lädt den Spaziergänger zum entspannten Flanieren in den Gärten ein.

Sie bereichert die Anlage ganz natürlich durch Farbwellen, die die Nymphe im Herzen der Jardins de la Fontaine, die Statuen, die Vasen, das Becken, den Tempel der Diana, die Mauern und die Pflanzenvorhänge sowie den Tour Magne umströmen.

Um den Gärten Tiefe und Perspektive zu verleihen, erstrahlt die hintere Wand in Abstufungen von Weißtönen während die Baumkronen „ in Blau-, Grün-, Weiß- und Türkistönen zu vibrieren beginnen“, symbolisch für das Blasen des Windes, die Atmung und die Regeneration des Ortes. »

Die ausgedehnten Beleuchtungsphasen laden den Spaziergänger ein, seinen Weg bis zum Tour Magne fortzusetzen, der über den Höhen des Gartens „Wache hält“ und wie ein Hoffnungsschimmer über der Stadt erstrahlt».

Das Ergebnis entspricht den Erwartungen aller Akteure dieses Projekts, das sowohl menschlich als auch technisch und ästhetisch gelungen ist.

Der Lichtplaner konstatiert abschließend: „Ein menschliches Abenteuer, geprägt von einem guten Zusammenspiel von Werten wie Vertrauen, Respekt und Kompetenz, das von allen bescheinigt wird“.

Siehe Referenz die Jardins de la Fontaine von Nîmes.