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Versorgung und Steuerung

Strom- oder Spannungsversorgung für LEDs?

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Die Wahl der Versorgungsart von LEDs ist für die Gewährleistung einer zuverlässigen und nachhaltigen Installation ausschlaggebend. Hinsichtlich einer Strom- oder Spannungsversorgung hat L.E.C. Lyon seine Wahl getroffen.

Um die Herausforderungen der Versorgung von LEDs klar zu erkennen, muss man die Versorgung der LED-Bauelemente (der Dioden) von der Versorgung der LED-Leuchte unterscheiden.

Versorgung der LED-Dioden

Auf dem Gebiet der Beleuchtung werden die LED-Dioden stromgespeist, denn ihr Lichtstrom ist zum Strom proportional, der durch sie fließt.

Mehrere, in Reihe geschaltete Dioden werden folglich vom gleichen Strom durchflossen und emittieren jeweils den gleichen Lichtstrom. Wenn sie parallel geschaltet sind, wird jede LED mit der gleichen Spannung gespeist und wegen der abhängigen Kennlinie von Strom (I) und Spannung (V) von einem unterschiedlichen Strom durchflossen und emittiert folglich einen unterschiedlichen Lichtstrom.

Versorgung für LEDs

Damit jede Diode (LED) arbeiten kann, ist eine Spannung an ihren Klemmen von etwa 3 Volt erforderlich. Wenn die Reihenschaltung beispielsweise 5 Dioden umfasst, muss die zugehörige Klemmenspannung etwa 15 Volt betragen. Um diesen stabilisierten Strom unter einer ausreichenden Spannung bereitzustellen, wendet LEC ein als Treiber bezeichnetes Elektronik-Modul an.

Es existieren 2 Lösungen:

1. Ein außerhalb der Leuchte angebrachter Treiber, der dann mit Schutzkleinspannung (SELV, Klasse III) gespeist wird.

2. Ein innerhalb der Leuchte untergebrachter Treiber, das heißt eine Baugruppe mit integrierter Elektronik, die einen stabilisierten Strom liefert. Dieser Treiber kann in 230V (Klasse I oder II) oder Schutzkleinspannung z.B. 24V (SELV, Klasse III) gespeist werden.
 

In beiden Fällen wird dieser Treiber mit niedriger Gleichspannung gespeist, die von einer 24- oder 230-Volt-Versorgung geliefert wird.

L.E.C. Lyon empfiehlt die zweite Versorgungslösung aufgrund ihrer 5 Hauptvorteile.

Spannungsversorgung von LED-Leuchten: Die 5 wichtigsten Vorteile

1. SELV Möglichkeit unabhängig der LED Anzahl

Um ein gleichbleibendes Spannungsniveau in jeder LED von einer gleichen Stromquelle aus zu garantieren, muss man für die Installation eine Reihenschaltung vornehmen. Die Klemmenspannung der LEDs ist dann in dem Maße größer, wie die Anzahl der LEDs ansteigt und im Falle eines ausgelagerten Treibers aus der Leuchte ist die Schutzkleinspannung schnell überschritten. Durch Integration eines Treibers in die Leuchten wird es möglich, die Vollständigkeit einer Schutzkleinspannungs-Installation zu garantieren, unabhängig von der Anzahl der Quellen.

2. Die Installation ist zuverlässiger

Die Parallelverkabelung von LED-Leuchten ist ein Standard, der von den Installateuren gut beherrscht wird. Die abschließende Installation ist folglich einfacher und zuverlässiger.

3. Die Leuchte ist nachhaltiger

Der Treiber bietet zusätzliche Schutzvorrichtungen, insbesondere gegen die Temperaturerhöhung und die Überspannungen, was dem Produkt eine bessere Lebensdauer garantiert. 

4. Die Inbetriebnahme erfolgt sicherer

Eine in den Treiber integrierte Stromversorgung der LEDs vermeidet die unsachgemäße Handhabung bei der praktischen Anwendung und erträgt außerdem die Anschlüsse bei in Betrieb befindlicher Versorgung besser. Denn wenn man die Einrichtung mit ihrer schon im Betrieb befindlichen Versorgung physikalisch verbindet, kann dies zum Zeitpunkt des Anschlusses eine Überspannung an den LEDs zur Folge haben.

5. Die Wartung ist einfacher 

Bei spannungsgespeisten (parallel geschalteten) LED-Leuchten treten etwaige technische Probleme leichter zutage. In dem Bereich der Elektronik, zu dem auch die LED zählt, ist der am häufigsten anzutreffende Defekt eine ungeschützte Platine (durchgebrannte Komponenten oder Leiterbahnen). Bei einer Parallelschaltung fällt nur das betreffende Gerät aus, während bei einer Reihenschaltung alle Geräte ausfallen.Versorgung für LEDs

Die Spannungsversorgung für LEDs: Welche tatsächlichen Kosten entstehen?

Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung sind die LED-Leuchten mit einer integrierten Spannungsversorgung nicht zwangsläufig teurer. Denn in der Praxis kommt es häufig vor, dass die Gesamtinstallationskosten mit Leuchten ohne integrierten Treiber höher sind. Der Installateur muss dann eine größere Anzahl an externen Treibern vorsehen und sich an die Einbaubedingungen, insbesondere in Bezug auf die Verkabelung, anpassen. Das Ganze lässt somit eine gewisse Anzahl versteckter Kosten erahnen.

Seit 40 Jahren macht es sich LEC zur Aufgabe, seine Planer bestmöglich zufriedenzustellen, indem das Unternehmen für das Projekt die qualitativ hochwertigste und die am besten angepasste Lösung findet, durch Integration der 230-V-Versorgung in die Leuchte, und zwar jedes Mal, wenn dies machbar ist, aber auch durch Senkung der allgemeinen Kosten für die Installation anstatt der Produktkosten. Deshalb raten seine Teams systematisch zu den Leuchten mit interner Elektronik, die von einer Spannungsquelle (230 V oder SELV) gespeist wird.

 

Benötigen Sie eine Beratung bezüglich der Wahl einer Versorgungslösung, die an Ihr Beleuchtungsprojekt angepasst ist? Zögern Sie nicht, um einen Termin für ein Treffen mit einem unserer Experten zu bitten.